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Recipe: Fette

Author: Chris
März 23, 2009

Im Gegensatz zu den Proteinen ist die Hauptfunktion der Fette, Energie zu liefern. Ausserdem dienen sie als Träger für alle fettlöslichen Vitamine.

Bei den Fetten werden verschiedene Gruppeneinteilungen vorgenommen: Man unterscheidet kurzkettige, mittel- und langkettige Fettsäuren; Fettsäuren sind Ketten aus Kohlenstoffatomen, die sich sowohl in ihrer Länge als auch in der Art ihrer chemischen Bindungen unterscheiden:

  • Fettsäuren ohne Doppelbindungen = gesättigte Fettsäuren
  • Fettsäuren mit einer Doppelbindung = einfach ungesättigte Fettsäuren
  • Fettsäuren mit mehreren Doppelbindungen = mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Unser Körper kann Fettsäuren zwar selbst herstellen, aber ab einer gewissen Länge der Kohlenstoffkette kann er keine Doppelbindungen mehr einbauen. Das bedeutet, dass wir die mehrfach ungesättigten Fette mit der Nahrung zuführen müssen.

Zusammensetzung von Speisefetten:

  • reich an gesättigten Fettsäuren sind: Butter, Kokosfett, Palmfett und Schweineschmalz
  • reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind: Erdnußöl, Rapsöl und Olivenöl
  • reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind: Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl und Sojaöl

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren müssen wir unserem Körper zwar zuführen, aber nicht in übermäßigen Mengen. Vor allem ist bei ihnen zu beachten, dass sie sich bei starkem Erhitzen chemisch verändern können. Dabei ist es möglich, dass gesundheitsschädliche Produkte entstehen – sie sollten also nicht zum Frittieren oder Braten benutzt werden.

Insgesamt sollte die tägliche Aufnahme von Fetten 30% der Gesamtenergiezufuhr nicht überschreiten – wobei vor allem auf die sogenannten versteckten Fette in Wurst, Käse oder Backwaren geachtet werden muß.

Ein zu hoher Fettverzehr – wie er in der westlichen Welt leider besteht – ist mit deutlichen Gesundheitsrisiken verbunden. Die Blutfettwerte sind zu hoch, was die Gefahr der Arterienverkalkung und somit von Herzinfarkten und Schlaganfällen erheblich erhöht.

Seit einigen Jahren sind immer mehr die sogenannten Omega 3-Fettsäuren im Gespräch; sie stammen vor allem aus fettem Meeresfisch, wie etwa Heringen oder Makrelen. Man hat herausgefunden, dass diese Öle die Blutgerinnung verbessern und die Blutfette senken können – somit erklärt man sich, dass z.B. die Eskimos trotz ihres hohen Fettkonsums selten Herzinfarkte erleiden. Weiterhin sollen die Omega 3-Fettsäuren den Blutdruck senken und entzündungshemmend wirken.

Es ist also empfehlenswert, von Zeit zu Zeit eine Fleisch- durch eine Seefischmahlzeit zu ersetzen. Auch Soja- und Leinöl liefern Omega 3-Fettsäuren.

Fazit
Fette sind wichtige Energielieferanten und wir benötigen sie zur Aufnahme gewisser Vitamine. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann unser Organismus nicht selbst produzieren – sie müssen also zugeführt werden.
Für die Fettaufnahme ist sowohl die richtige Menge (etwa 30% der täglichen Energiezufuhr) als auch das Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren entscheidend. Ein Überschuss – egal an welcher Art von Fett – wirkt sich aber stets negativ auf die Gesundheit aus.

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Inhalt

  • Gesundheit
  • Ernährung
    • Nahrungsbestandteile
      • Vitamine
      • Mineralstoffe
      • Kohlenhydrate
      • Eiweiße (Proteine)
      • Fette
  • Impressum

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